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Neuer Vorstand gewählt

Die Jusos im Unterbezirk Soest haben einen neuen Vorstand! Am 12. Dezember wurden bei der Generalversammlung neben dem Vorsitzenden auch zwei Stellvertreter und vier Beisitzer gewählt.

Neuer Vorsitzender ist der Lippstädter Kai Burmann, er löst Marius Mazziotti ab, der durch sein Studium in Schottland diesen Posten abgeben musste. Die neuen Stellvertreter sind Karsten Krumm und Ricardo Bergmann (beide aus Werl). Als Beisitzer wurden Miriam Bömer (Soest), Jens-Uwe Sinn (Lippstadt), Dominik Frieg (Werl) und Zülfü Cosgun (Lippstadt) gewählt.

Auch die neuen Delegierten für den Landesausschuss und die Landeskonferenz wurden gewählt: Für den Landesausschuss sind dies Jens-Uwe Sinn und Alptug Doganci (beide Lippstadt), und für die Landeskonferenz Mohamed Chrayed und wiederum Alptug Doganci (beide Lippstadt).

Der neue Landesvorstand findet sich das erste Mal im neuen Jahr am 9. Januar um 16:30 Uhr im Soester Parteibüro (Ulricher Straße 26, neben Zwiebel) zusammen. Dort wird unter anderem über die Jahresplanung und neue Ziele gesprochen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen vorbeizugucken und mit guten Ideen mitzuwirken.

Generalversammlung der Jusos am 12. Dezember

In knapp 2 Wochen ist es soweit: Kurz vorm Ende des Jahres ordnen wir Jusos im Unterbezirk Soest uns neu und wählen einen neuen Vorstand. Dies ist nötig geworden, da viele Mitglieder aus dem Vorstand ihr Abitur gemacht haben und nun nicht mehr im Kreis Soest wohnen.

Die Generalversammlung findet am 12. Dezember um 17 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte Lipppstadt (Steinstraße 9, 59555 Lippstadt) statt.

Herzlich eingeladen sind alle Jusos, die nicht in der SPD sind und alle SPD-Mitglieder bis 35 Jahre.

Juso_Einladung Generalversammlung 12.12.2010

Demo in Hamm wird zum Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei

Am Samstag waren wir in Hamm um gegen den Aufmarsch der Nazis zu demonstrieren. Doch als wir grade in Hamm angekommen warne, musste der Vorsitzende der Jusos aus Hamm uns leider mitteilen, dass die Gegendemo einen Tag vorher gerichtlich verboten wurde. So wurde die Demo kurz nach der Kundgebung aufgelöst.

Wir wollten natürlich nicht für 10 Minuten Kundgebung nach Hamm und dann wieder nach Hause fahren. So machten wir uns „privat“ auf den Weg zum Aufmarsch der Nazis und dort trotzdem unseren Protest zu zeigen. Doch wir hatten nicht damit gerechnet, dass die Polizei jeden Ansatz, in die Nähe des Nazi-Aufmarsches zu kommen, schon im Keim erstickte. So war es durch die zahlenmäßige Überlegenheit der Polizisten und deren bessere Organisation (teilweise wurden wir auf Schritt und Tritt von Polizisten verfolgt) schlicht unmöglich den Nazis unsere Meinung zu zeigen.

3. Jugendlandtag NRW – Ein Kommentar von Alexander Noak (Jusos Lippstadt)

Demokratie lebt!

Oder:

„Wacht auf, Verdammte dieser Erde…“

Da sitzt man nun und will was machen, aber erst mal müssen: der erste Schriftführer, der zweite Schriftführer, der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende gewählt werden – und das alles natürlich in einer geheimen Geheimwahl. Schließlich müssen die Formalien eingehalten werden. Und das ändert sich nicht viel im Laufe der drei Tage dieses 3. Jugend-Landtags NRW: über Anträge müssen abgestimmt werden, Änderungen von Anträgen und dann noch mal die geänderten Anträge müssen auch von einer Mehrheit bewilligt werden. Anträge müssen schriftlich in den feder- und in den Bleistiftführenden Ausschuss. Klingt langweilig, oder? Ist es auch.

ABER: das ist nicht das Einzige, das den Jugend-Landtag ausmacht. Es macht auch sehr viel Spaß: man trifft neue Leute, die zumindest ein gleiches Interesse haben, nämlich Politik. Mit diesen Leuten, von denen man die einen mehr die anderen vielleicht weniger sympathisch findet, sitzt man in einem Fraktionssaal, während der Vorsitzende, bei uns ein sehr fähiger und lustiger Mann, versucht uns daran zu erinnern, dass wir nicht mehr viel Zeit haben. Man singt die Internationale, auf Antrag eines unserer Genossen, obwohl eines unserer Betreuer ein Christdemokrat ist. Schließlich will man sich das Gefühl, ein Sozialdemokrat zu sein, nicht nehmen lassen – auch wenn der Antragsteller den Text auf dem iPod nachlesen muss. Und man klatscht immer wieder mit der flachen Hand auf die Tische. So wie die richtigen Abgeordneten. Das ist es eben, das einen die langweiligen Formalien ertragen lässt, dass man sich fühlt wie ein echter Abgeordneter! Man hetzt hin und her, man versucht Mehrheiten auf die Reihe zu kriegen, man diskutiert innerhalb und außerhalb der Fraktion und steht hinter seiner Meinung, die am Ende auch die Meinung der Fraktion sein könnte – oder eben auch nicht, was aber zur Demokratie nun mal gehört.

Dann kommt der große Tag: man sitzt im Plenum, während die Reden gehalten werden, wie die richtigen Abgeordneten. Zwischenfragen, aber auch Rufe sind nicht die Seltenheit, so dass eine spannende Atmosphäre entsteht, die einen fühlen lässt, dass Demokratie lebendig ist!

Alexander Noak

Neuer Landesvorstand hält Klausurtagung in Soest ab

Der neue Landesvorstand kam für seine Klausurtagung nach Soest. Ich schaute auch noch ein mal kurz vorbei und hieß den Landesvorstand herzlich im Kreis Soest willkommen.

neuer LV

neuer LV

Schilder am Bunkergelände aufgestellt

Am Bunkergelände in Werl (hinter dem ATU-Gelände) haben wir im Sommer Müll gesammelt und so den Bunker und die Natur vom Abfall gesäubert. Darauf weisen jetzt auch drei selbst gebaute Schilder hin.Appell

Vorstandssitzung des Unterbezirksvorstands und nächstes offene Treffen in Werl

Nächste Woche gibt es gleich 2 wichtige Termine.

Während sich am Mittwoch um 18 Uhr der Unterbezirksvorstand der Jusos im Soester Büro (Ulricherstraße 26-28, neben der „Zwiebel“) trifft, findet 2 Tage später das nächste offene Treffen der Werler Jusos statt. Wie immer ist der Treffpunkt das Café Dreiklang in der Innenstadt von Werl (16 Uhr).

Du bist natürlich auch herzlich zu den Treffen eingeladen und kannst mit eigenen Ideen mitwirken oder einfach erst mal nur zuhören…

Bei Fragen könnt ihr euch an diese E-Mail-Adresse wenden: ricardo.bergmann(at)gmx.de

Ich hoffe, man sieht sich 😉

Jusos überreichen Spende an Kontaktstelle Nord

Die Werler Jusos haben am letzten Donnerstag eine Spende von 90€ an Jessica Blackmann von der Kontaktstelle Nord überreicht. Das Geld hatten die Werler Jusos auf ihrem Konzert am 18. Juni unter dem Motto „MusiKontakt, Mit Pauken und Trompeten fordern wir eure solidarischen Moneten“ gesammelt.

Jessica Blackmann ist eine der beiden Mitarbeiterinnen von der Caritas, die während der Schulzeit für ungefähr 30 Kinder und Jugendliche Mittagessen kocht, ihnen bei den Hausaufgaben hilft oder einfach nur als Ansprechpartner dient. So unterschiedlich das Alter der Jugendlichen, so vielfältig ist auch ihre Herkunft oder die ihrer Eltern, wie uns Jessica Blackmann erzählte.

Hendrik Strauß überreicht die 90 Euro

Hendrik Strauß überreicht die 90 Euro

Zwar wurden die Räume der Kontaktstelle gerade erst renoviert, doch das Geld kann die Kontaktstelle trotzdem gut gebrauchen. Denn durch ein Missgeschick hat man viele der Bücher, die noch vor der Renovierung vorhanden waren, verloren. So soll das Geld vor allem für neues Nachhilfematerial wie Lexika und Wörterbücher verwendet werden. Über Sachspenden (Bücher, Geodreiecke, Zirkel, usw.) freue man sich natürlich auch immer, teilte uns die Mitarbeiterin mit. Aber wer sich fit fühlt, ein bisschen Nachhilfe zu geben oder bei den Hausaufgaben zu helfen, sei auch immer herzlich bei der Kontaktstelle Nord (http://www.caritas-soest.de/fuer-familien/familie-und-schule/kontaktstelle-werl-nord.html) willkommen.

Die Jusos Werl nehmen Stellung zu dem Positionspapier der Verantwortlichen am Mariengymnasium

Diesen Artikel haben wir diese Woche in der Zeitung veröffentlicht:

„In dem Positionspapier, das am 8. Juli 2010 im Werler Anzeiger erschienen ist, gehen Herr Drepper, Eltern-, Lehrer- und Schülervertreter des Mariengymnasiums auf die momentane schulpolitische Diskussion in Werl ein. Laut dem Zeitungsartikel „Kompetenz des MG nicht gefragt?“ zu diesem Papier beschweren sie sich, dass sie bisher noch nicht in diese Diskussion mit eingebunden worden seien und dass eine „Beraterfirma“ voreilig mit der Analyse der Werler Schullandschaft beauftragt worden sei, dessen Gutachten womöglich „den Blickwinkel einengen“ könne.

Wir Werler Jusos sehen uns gezwungen auf diese Aussagen des MG einzugehen, da sie aus unserer Sicht den Sachverhalt nicht richtig wiedergeben und sonst noch niemand darauf aufmerksam gemacht hat.

Wie oben erwähnt ist in dem Papier von einer Beraterfirma die Rede, die von Verwaltung und Rat engagiert wurde. Wir vermuten, dass mit der Beraterfirma das Institut für Schulentwicklungsforschung der Technischen Universität Dortmund gemeint ist. Wird tatsächlich dieses als eine Firma bezeichnet, dann ist das verständlicherweise falsch, da es sich nicht um eine gewerbliche, sondern eine akademische Einrichtung handelt.

In erster Linie stört uns aber die Ansicht der MG-Verantwortlichen, dass diese Einrichtung angesprochen wurde, „ohne die […] vorhandenen Kompetenzen zunächst einmal zu befragen […]“ (Artikel „Kompetenz des MG nicht gefragt?“), bzw. dass das MG eben gar nicht in die schulpolitische Diskussion einbezogen wurde. Uns ist nämlich bekannt, dass wie alle anderen weiterführenden Werler Schulen auch das MG von der Ratsfraktion der SPD vorher zu einer Diskussionsrunde mit dem Vorsitzenden des Verbandes Bildung und Erziehung Udo Beckmann eingeladen wurde, es auf diese Einladung aber nicht eingegangen ist. Auch die Schülersprecherin Anuschka Mlodzik wurde persönlich von unserem Juso-Vorsitzenden zu der Veranstaltung eingeladen.

Wir Jusos hoffen natürlich weder, dass es sich hierbei um einen Irrtum handelt, noch, dass das MG hier die Tatsachen verdreht hat. Eine Klärung des Widerspruchs, der uns hier erscheint, halten wir aber in jeder Hinsicht für angebracht.

Des Weiteren sind wir der Meinung, dass es schade ist, dass die Verantwortlichen des Mariengymnasiums mit ihrer Stellungnahme die eigentlichen Probleme des derzeitigen Schulsystems gar nicht aufgreifen. Diese Probleme gibt es nämlich nicht bei den gut ausgebildeten Gymnasialabiturienten, sondern vielmehr bei den vielen Hauptschulabsolventen, die kaum eine Chance auf dem Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt haben. Selbst die Industrie- und Handelskammer ist um einen motivierten und genügend ausgebildeten Nachwuchs besorgt und lehnt viele Absolventen als „nicht ausbildungsfähig“ ab. So darf man die Idee einer Gemeinschaftsschule nicht einfach als pure Gerechtigkeitsideologie verteufeln, sondern muss sie auch unter volkswirtschaftlichen Aspekten betrachten.

Zum Schluss fordern wir daher: Wer die Beibehaltung der Gymnasien anstrebt, muss gleichzeitig eine Lösung für die Hauptschulen vorlegen!

Die Werler Jusos“

Offenes Treffen in Werl

Das nächste offene Treffen der Werler Jusos findet am Freitag, dem 2. Juli, im Café Dreiklang in der Werler Innenstadt statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und können natürlich eigene Ideen mit- und einbringen.

Bei dem Treffen wollen wir über die Fortsetzung unserer Aktionen sprechen und uns natürlich neue tolle Sachen einfallen lassen 😉

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